Aus dem Klinikalltag – unserer Rehabegleitung

Oster – BastelEi

Ostern, die Zeit der leuchtenden Farben und bunten Dekorationen. Filzen Sie doch mit Ihren Kindern für die Osterzeit und auch für die Zeit danach ungewöhnliche Eierwärmer. Damit macht das Oster- und Sonntagsei noch mehr Spaß.

Wir bieten diesen Kurs vom 27.03. bis 16.04.2024 in unserer hauseigenen Kreativwerkstatt an.

Das brauchen Sie
– Filzwolle (Merinowolle oder Märchenwolle) in verschiedenen Farben
– Schere
– Filzstift
– Lineal
– Luftpolsterfolie (ein Stück für die Schablonen + ein Rechteck zum Filzen)
– Seife
– Schüssel mit Seifenlauge
– Sprühflasche oder Messbecher für die Seifenlauge
– Tablett oder Kuchenblech als Unterlage
– Handtuch

So geht’s:

  1. Mit Filzstift und Lineal zwei Dreiecke mit den Maßen 23 cm x 10 cm auf die Luftpolsterfolie aufzeichnen.
  2. Eines der beiden so entstandenen Dreiecke aus Luftpolsterfolie auf das Backblech legen und dünn mit Wolle bedecken, sodass ein kleiner Rand aus Wolle übersteht.
  3. Das andere Luftpolsterfolien-Dreieck auf diese Wollschicht legen, die überstehenden Ränder der Wolle mit Seifenlauge befeuchten und nach innen klappen.
  4. Das Ganze wieder mit Wolle bedecken und anschließend umdrehen. Auch hier wieder die überstehenden Wollränder mit Seifenlauge befeuchten und umklappen.
  5. Je nach Belieben mit weiterer Wolle ein Muster darauflegen, beispielsweise Blüten oder Karos. Das Ganze mit Seifenlauge befeuchten.
  6. Die Hände sowie ein zuvor bereitgelegtes Stück Luftpolsterfolie einseifen. Die eingeseifte Luftpolsterfolie auf die Wolle legen und mit den Händen vorsichtig und mit leichtem Druck reiben, sodass sich das Muster nicht verschiebt.
  7. Wenn das Muster sich etwas mit der Wolle verbunden hat, den Eierwärmer umdrehen und auf der anderen Seite wieder mit leichtem Druck reiben, bis sich das Muster mit der Wolle verbindet.
  8. Den Eierwärmer in das Handtuch einrollen und mit festem Druck hin- und her rollen, einmal der Länge nach und einmal der Breite nach.
  9. Wenn die Wolle verfilzt ist und sich fest anfühlt, den Eierwärmer an der Unterseite aufschneiden und die Luftpolsterfolie herausnehmen.
  10. Nun den Eierwärmer auf die Hand nehmen und weiterfilzen. Die aufgeschnittenen Ränder mit Seife einreiben, bis sie sich fest anfühlen. Dann die Seiten so bearbeiten, dass keine Übergänge mehr spürbar sind (Bild 4).
  11. Wenn der Eierwärmer noch zu weit ist, um sich über ein Ei stülpen zu lassen, so lange hin- und her rollen, bis die Breite passt. Zwischendurch immer wieder mit Seifenlauge benetzen.
  12. Zuletzt die Spitze auf dem Handtuch hin- und her rollen, bis sie richtig fest ist. Dann das Ganze gut mit kaltem Wasser ausspülen. Die Spitze noch einmal in Form bringen und den Eierwärmer auf einem Eierbecher trocknen lassen.

Die kleine Möwe „Namenlos“

Die kleine Möwe wohnte mit ihrer Familie in einem wunderschönen Nest vor der Küste der Insel Rügen. Sie hat noch 2 Schwestern und einen kleinen Bruder. Sie flog gerne mit ihren Geschwistern über das Wasser und ließ sich vom Wind durch die Luft wirbeln, aber sie war auch furchtbar neugierig und wollte noch so viel mehr sehen. So flog sie eines Tages immer weiter weg, flog über Felder und kleine Ortschaften, sah viele Schiffe auf dem Wasser und in den Häfen. Als sie großen Hunger verspürte, mopste sie sich ein Fischbrötchen von einem Urlauber. Der hat vielleicht Augen gemacht. Nach einem spannenden aber auch sehr anstrengenden Tag hielt die kleine Möwe Ausschau nach einem Platz zum Schlafen. Sie fand einen kuscheligen Schlafplatz in einem Baumstumpf und schlief auch gleich ein. Als am nächsten Morgen die Sonne aufging, gähnte die kleine Möwe ausgiebig, schüttelte ihr Gefieder und blickte sich um. Wo bin ich denn hier gelandet?? Wasser, ein kleiner Strand, lauter weiße Holzhäuser, Spielplätze und ganz viel Wiese und Kinderlachen. Sie setzte sich auf eine Schaukel und staunte. Da kam ein Mädchen auf Sie zu, ganz vorsichtig, und sagte: „ Hey du, wo kommst du denn her? Ich bin Anna und wie heißt du? Die kleine Möwe zuckte mit den Federn. „Das weiß ich nicht. Wir Möwen haben keinen Namen. Wir erkennen uns alle am Gefieder und unserem Geschrei.“ Anna dachte kurz nach und sagte: „Weißt du, ich finde du brauchst auch einen Namen… was hältst du von Lucy oder Rosalinde, Emma, Kai oder Rüdiger?

Möchtet auch Ihr ein Freund unserer kleinen Möwe sein? Welchen Namen von den Namen würdet ihr schön finden?

Liebe Kinder, liebe Mama`s und liebe Papa`s, danke, dass Ihr alle so fleißig bei unserer Umfrage mitgemacht habt. Wollt Ihr jetzt wissen, welchen Namen meine ganzen neuen Kurfreunde für mich ausgesucht haben? Es war wirklich sehr spannend und ich war auch ganz schön aufgeregt. Darf ich mich vorstellen?

Mein Name ist jetzt „RÜDIGER“.

Und weil ich ja den ganzen Tag hier herumfliege und so viele Sachen beobachten kann, werde ich unseren neuen Kurgästen auf ihre vielen Fragen Antworten geben können. Ich bin also ab heute die Erklär-Möwe „Rüdiger“ der AOK Klinik Rügen.

Vielleicht bis bald mal wieder… bleibt schön gesund .. Euer Rüdiger

Die kleine Möwe war überglücklich. Jetzt hat sie nicht nur Anna und viele neue Freunde gefunden, sondern auch noch einen ganz eigenen Namen.

Pünktlich zum Rosenmontag – am 12. Februar 2024 – waren alle unsere kleinen Gäste in der Kurklinik Rügen eingeladen zum…

… großen Kinder-Faschingsfest

Wer hat das schönste Kostüm? Diese Frage war am Faschingsnachmittag in der Kurklinik Rügen unwichtig. Wichtig war, dass alle Kinder ihren Spass hatten und dass sie gemeinsam mit ihren neu in Wiek kennengelernten Freunden ausgelassen feiern konnten. Und ihren Spass hatten die Kinder! Ausgelassen wurde getanzt und gelacht. Der „liebe Max“ führte durch das Programm und organisierte viele lustige Spiele. Wer wollte, konnte sich schminken lassen. Ganze Berge von Berlinern und Donuts wurden verdrückt. Dazu gab es leckeren Kinderpunsch. Alles in allem: Ein rauschendes Fest!

Winterzauber

Die kalte Jahreszeit ist die Zeit, in der die Menschen näher zusammenrücken. Hin und wieder taucht glitzernder Schnee die Insel in tiefe Ruhe. Einsame Spaziergänger genießen die eiskalte Briese am Strand. Lassen Sie sich verzaubern und genießen Sie drei wunderbar erholsame Wochen hier bei uns in der AOK-Klinik Rügen.

Ölbild „Vitt“ der Malerin und Bildhauerin Dany Rohlfs
Frau Rohlfs lebt in Wiek (Rügen). Seit 2006 ist sie dort als freischaffende Künstlerin tätig.

Mit Team und Kamera – Erlebnisse in der Filmklasse

Ein Bericht der Kunststudentin Anastasia Schneider

Er sieht sich im Spiegel an, betrachtet nachdenklich sein Gesicht. Verschwommen sieht man seinen Rücken, den gehobenen Arm mit dem er sich die dunklen Locken aus dem Gesicht streicht und den dunkelrot gemusterten, leuchtenden Pullover, als sonnigen Kontrast zum dunklen Hintergrund.

Nein, das ist kein von mir gemaltes Gemälde. Es ist ein Ausschnitt aus einem kurzen Film. Einem Film, an dem ich mit meiner wunderbaren Filmklasse drehe. Ich habe im Januar schon einmal von meiner großen Freude berichtet, in diesem spannenden Hochschulprojekt mitmachen zu dürfen. Unsere Professorin gibt sich große Mühe mit uns. Sie ist eine engagierte Lehrerin!

Im April ist sie eine ganze Woche mit uns auf das 34. Filmfest in Dresden gegangen. Hier konnten wir Kurzfilme aus aller Welt sehen. Danach erhielten wir von den Filmemachern ganz persönliche Einblicke in ihre Arbeit. Unsere Klasse arbeitet gern und viel im Team. Keiner lässt den anderen hängen. Und wenn mal hier eine Kamera oder dort ein guter Ort zum Drehen fehlt, unterstützen wir uns gegenseitig. Die Erfahrung, dass ein Kunstwerk nicht aus einem selbst heraus, sondern aus der Zusammenarbeit mit vielen kreativen Köpfen entsteht, finde ich sehr wertvoll.

Meinen Kurzfilm drehe ich hauptsächlich mit zwei sehr guten Freund:innen. Eine studiert ebenfalls mit mir Kunst und besucht die Filmklasse. Und dann mein Mitbewohner, der die Hauptperson in meinem Film spielt, ist die zweite Person. Beide setzen sich engagiert für das noch unfertige Kunstwerk ein. Normalerweise hat mein Mitbewohner eine etwas kritische Meinung zur Kunst. Viele Werke, die er bisher betrachtet hat, hat er nicht verstanden. Manchmal nennt er im Museum einige Kunstwerke frech „Deko“ und wir haben dann lange und meistens echt lustige Diskussionen darüber. Doch das Filmdrehen findet er interessant. Beide bringen immer wieder neue und interessante Vorschläge ein, was man noch tun könnte, um das Projekt zu verbessern. Wir waren z.B. auf einem großen, sonnigen Platz mit Pflastersteinen und haben verschiedene Schattenspiele mit unseren eigenen Körpern gefilmt. Mal das Gesicht und die feinen, im Wind wehenden Strukturen der Haare und mal Aufnahmen von unseren Schatten, wie sie mit den Schatten der umliegenden Bäume und Laternen zu Fantasiewesen und geheimnisvollen Gegenständen verschmelzen.

Was genau der Film für eine Botschaft hat? Das fragt ihr euch jetzt sicher. Es geht um den Menschen, der sich mit seinem eigenen Körper aber auch seinem Wesen beschäftigt und sich fragt, wie er in die Gesellschaft passt, darum, dass es wichtig ist Menschen ihre freie Entfaltung zu lassen, sie nicht zu zwingen, so auszusehen wie vielleicht die Familie oder die Schule es wollen. Wir alle kennen den guten alten Gruppenzwang und die Tatsache, dass man manchmal ausgeschlossen wird, da man anders aussieht oder sich anders kleidet als andere. Im Film tauchen viele Schattenspiele auf. Unsere Schatten zeigen uns, wie ähnlich wir alle sind. Wir sind alle Menschen!

Unsere Klasse beim Kaffeetrinken; eine Szene aus meinem Film, während der Bearbeitung.

Mein Krafttier für EUCH

Das Krafttier
Wer Kunst studiert, macht sich viele Gedanken, wie es im späteren Leben weitergeht.

Der Beruf ist unglaublich frei. Man darf sich entfalten, vieles ausprobieren, sich Inspirationen von Natur und Menschen holen und natürlich ist, Künstlerin zu sein, auch oft ein sehr sozialer Beruf. Ich zum Beispiel bevorzuge es, für andere Menschen direkt und persönlich etwas zu malen oder gemeinsam etwas zu erschaffen.

Daher habe ich seitdem ich studiere die Auftragsmalerei für mich entdeckt. Eine sehr interessante Sache. So unterschiedlich wie die Bilder, sind auch die Kunden. Manche von ihnen wollen, dass die Kreativität ihnen eine Überraschung liefert. So z.B. ein älterer Herr, der gern ein Bild von einer mediterranen Landschaft mit zartem blauen Himmel und Orangetönen haben wollte. Das waren dann aber auch schon seine einzigen Bedingungen an das Bild. Eine andere Kundin wollte ihre niedlichen kleinen Enkelkinder portraitiert haben. Da sie als Großmutter natürlich jede kleinste Lachfalte und vor allem auch typische Haltungen und Gesichtsausdrücke ihrer Kleinen kennt, war es eine Herausforderung dies zu realisieren. Die Enkelkinder, ich durfte sie kennenlernen, waren wirklich sehr fröhliche, lebensfrohe kleine Wesen.

Zur Zeit bearbeite ich einen ganz anderen Auftrag. Die Mutter eines Freundes arbeitet als Therapeutin und hat sich gerade den Traum einer eigenen Praxis erfüllt. Sie hat auch ein Auge für Kunst. So hängt schon ein riesiges Landschaftsbild und eine Kopie des berühmten Schokoladenmädchens in ihrem Sprechzimmer. Sie hat die Idee, den Patienten mit der Kunst Mut zu machen und wir haben gemeinsam überlegt, welche Motive dabei helfen könnten. Sie berichtete mir, dass viele Patienten ein bestimmtes Tier hätten, durch welches sie symbolisch wieder Lebensfreude, Energie und Mut schöpfen können. Ein Krafttier.

Das kam mir doch sehr bekannt vor da meine Familie und ich auch immer eine Art Familientier hatten, was uns daran erinnern sollte, dass wir zusammengehören. Und egal wo wir sind gegenseitig unterstützen und Kraft geben. In unserem Fall war das ein Adler.

Einmal, in meinem Urlaub auf Kreta habe ich einen mächtigen Adler gesehen, der über ein Tal segelte während die Sonne langsam unterging. Das war am Ende einer Wanderung durch die Natur und auf der Fahrt über eine kurvige kleine Bergstraße. Das kraftvolle Tier welches mühelos über die Weiten der Landschaft segelte, war ein wunderbares und aufbauendes Bild.

Das hier ist mein Adler für die neue Praxis und für euch:

Denkt immer daran, dass ihr wunderbare und starke Menschen seid, die wie Adler erhaben über ihren vielleicht schwierigen Situationen und Erlebnissen schweben, mit dem hoffnungsvollen Blick in die Zukunft.

Ausflug in das Elbsandsteingebirge

Die klirrende Kälte ist nun endlich Vergangenheit und dem lauen, freundlichen Wetter des Frühlings wird Platz gemacht.

Die Natur ruft, Fahrradfahren und Wandern sind wieder möglich und auch das schöne Elbsandsteingebirge in der Nähe von Dresden erstrahlt in der warmen Maisonne. Das Elbsandsteingebirge ist europaweit für seine vielfältigen Wander- und Kletterrouten bekannt.

Meine Mitbewohnerin Ulli klettert schon seit sie ein Kind ist. Mit ihrer Familie unternahm sie schon oft Ausflüge in das Gebirge und dieses Mal nahm sie ihre Mitbewohner mit. Wir fuhren mit einem viel zu vollen und etwas holprigen Zug Richtung Bad Schandau. Hier beginnt das Wandergebiet, welches wir uns ausgesucht hatten. Das Wetter war schön, nur nachts würde es etwas kalt werden.

Wir hatten nicht vor in einer Jugendherberge zu schlafen. Spät am Nachmittag kletterten wir eine holzige, von Laub bedeckte Leiter hinauf in eine Boove. Eine Boove ist eine Felsenhöhle, in der man übernachten darf. Diese sind sehr beliebt bei Kletterern und Wanderern. In diese Höhlen regnet es nicht rein, da sie tief in den Fels eingeschnitten sind. Ulli hatte ihren kleinen Kocher mit und heißhungrig verschlangen wir die Suppe. Waren wir doch den ganzen Tag gewandert. Ebenfalls hatte Ulli an ihre Ukulele gedacht, eine Art Gitarre und spielte und sang uns dabei vor. Zwei dicke Schlafsäcke und mehrere Jacken reichten aus, um uns in der Nacht warm zu halten.

Als ich nachts aufwachte, sah ich die Sterne an dem klaren, dunklen Himmel ohne Lichtverschmutzung und ohne nervige Geräusche der Großstadt. Ich hörte nur das Rauschen der Nadelbäume im Wind.

Am nächsten Tag sind wir noch die Zwillingsstiege geklettert. Diesen kann man auch ohne Sicherung begehen. Wir sahen die Affensteine, zwei turmförmige, nebeneinanderstehende Felsen.

Danach bin ich allein einen anderen Weg gegangen, hatte aber etwas Pech und habe mich verlaufen. Ich glaube der „Weg“ den ich wieder zum Flussufer hinuntergeklettert bin, war nicht wirklich ein Weg. Dafür musste ich durch ein bisschen zu viel Gestrüpp kriechen und sah danach sicher auch aus wie ein Nadelbaum.

Unser Ausflug war dennoch ein voller Erfolg. Viele Künstler holen sich ihre Inspiration aus der Natur. So auch ich.

Ganz zeitig im Frühjahr

Ein kleines Gedicht
Erste Winterlinge durchbrechen die kalte Erde,
langsam scheint die Schneedecke dünner zu werden.
Blassgelb ziehen einzelne Strahlen vom Himmel herab
durch die schweren Wolken, die den erlösenden Regen bringen.
Kinder singen mit ihren bunten Gummistiefeln
im Matsch der großen Pfützen.
Für sie sind die Pfützen ein tiefer, geheimnisvoller See.
Die alten Herbstblätter darin Boote von Nebelfeen.
Sie ziehen über die Lande am zeitigen Morgen.
Weiß und durchsichtig über die Felder und Wiesen,
auf denen sie tanzen.
Vertreiben den Winter mit seiner Kälte,
der leise und heimlich in die Erde zurückkehrt
und dort als Frost nur noch kurz verweilt.

Doch bald haben ihn die Sonnenstrahlen in Pfützen und Bäche aufgelöst.

Mobile Schule

Am 12.November 2023 erlebten die Kinder der AOK-Klinik ein besonderes Highlight: einen Sonntagsausflug ins Stralsunder Ozeaneum, begleitet von ihren Eltern.

Diese „mobile Schule“ bot eine einzigartige Lernerfahrung, bei der die Kinder die Faszinierende Unterwasserwelt entdecken konnten. Vom Betrachten exotischer Fische, bis zum Staunen über Seehunde und Pinguine, bot das Ozeaneum eine lehrreiche und spannende Erfahrung.

Dieser Ausflug stärkte nicht nur das Wissen der Kinder über Meereslebewesen, sondern förderte auch die Familienbindung. Es war ein unvergesslicher Tag, der die Wichtigkeit von Bildung außerhalb des Klassenzimmers hervorhob und gleichzeitig Freude und Staunen bei Groß und Klein weckte.

Erlebnisse mit Max

Alle lieben Hunde! Sie sind flauschig, intelligent und oft treue Begleiter. Früher als ich noch ein Kind war, wollte ich auch immer einen haben. Am liebsten einen Golden Retriever. Dieser Wunsch hat sich dann leider doch nicht erfüllt. Ich habe zwei süße Katzen bekommen. Dafür hat meine Großmutter einen kleinen Hund, den ich manchmal beim Spazieren gehen begleite. Soweit so gut.

Meine Mitbewohner und ich dürfen in Dresden in der Wohnung leider keine Haustiere halten. Die Vermietung möchte keine Hunde und Katzen im Haus. Doch seit ungefähr einer Woche haben wir trotzdem einen kleinen vierbeinigen Gefährten bekommen. Den kleinen weiß-braun gescheckten Hund Max. Seine Geschichte ist sehr spannend und daher auf jeden Fall erzählenswert.

Wie alles begann:
Vor einigen Wochen lernte mein Mitbewohner Maurice im Bus eine ältere Dame kennen. Sie sprach ihn an und sagte, sie wäre Autorin und hat schon zwei Bücher geschrieben. Bei sich hatte sie den liebenswerten und süßen Hund Max. Da sie verwirrt und etwas neben sich erschien, erzählte uns Maurice am Abend von seiner Begegnung und wir beschlossen, sie einmal zu besuchen. Ihre Wohnung war ganz schön chaotisch, aber auch sehr künstlerisch! Sie kann wirklich unglaublich gut malen, ihre Bilder begeisterten mich. Auch um ihren Hund kümmerte sie sich liebevoll. Sie erzählte uns, dass er manchmal zu ihr sprechen würde. Schnell wurde meinen Mitbewohnern und mir klar, dass sie dieses Tier wirklich sehr liebt. Egal, wie durcheinander sie ist, Max wird nie vergessen. Heike ist eine energische Frau, etwas stur und zugleich muss man sie deshalb einfach mögen. Manchmal kommt sie auf lustige Ideen. Ihrem Nachbarn, der zu viel trinkt, hat sie zum Beispiel Kaffeesahne in sein Bier gekippt um es ungenießbar zu machen. So wollte sie ihn eben davon abhalten, sich zu betrinken. Leider sind wir nicht die einzigen Leute, die etwas von ihrer Verwirrtheit mitbekommen. Es gibt Menschen, die nicht nett reagieren. Genau wie die strenge Dame vom Veterinäramt, die eines Tages vor Heikes Tür stand und ihr ohne Vorwarnung ihren geliebten Max wegnahm.

Dies ist nun eine lange Geschichte, die ich hier gar nicht weiter ausführen möchte, da sie uns allen viel Mühe bereitet hat. Die Wegnahme des Hundes war nämlich illegal und wir haben Heike gemeinsam mit einem älteren Ehepaar geholfen vor Gericht zu klagen.

Jetzt ist ihr geliebter Max wieder da. Wir haben uns bereit erklärt, regelmäßig mit Heike und ihrem Hund Gassi zu gehen. Allein schafft sie es nicht immer. Das Lächeln als sie ihren Hund wieder in die Arm schließen konnte, bleibt unvergesslich! Dieses Tier strahlt so unglaublich viel Liebe aus und ich freue mich schon auf heute Abend. Da sehe ich Max wieder. Als er nach dem Aufenthalt im Tierheim die Natur erkunden durfte, sprang er total aufgedreht und fröhlich durchs Laub!

Wirklich ein süßes Kerlchen, oder?

Haupthaus und Nebengebäude der AOK-Klinik Rügen eingebettet in Parklandschaft
AOK-Klinik Rügen Kinderzeichnung
Zweistöckige Gebäude mit Holzfassade der Mutter-Kind-Kur-Klinik und Vater-Kind-Kur-Klinik
Klinikgebäude der Mutter-Kind-Kur- und Vater-Kind-Kur-Klinik mit Parklandschaft an der Ostsee